Die Singles, an denen niemand vorbeikam
Wer in den Zweitausendern ein Radio besaß, sammelt hier ab: „SexyBack", „Cry Me a River", „Rock Your Body", „Mirrors" und „Can't Stop the Feeling!" sitzen nach den ersten Takten.
„Cry Me a River" sitzt nach dem Vorspann. Bei „LoveStoned" entscheidet, wessen Handschrift der Beat trägt.
Ein Kinderfernsehen mit späteren Weltstars, ein Filmlied ohne Stammproduzent, zwei Halbzeitshows beim Super Bowl.
Die Radiosingles gehen glatt durch. Vorsprung holt, wer Neptunes und Timbaland auseinanderhält.
Wer in den Zweitausendern ein Radio besaß, sammelt hier ab: „SexyBack", „Cry Me a River", „Rock Your Body", „Mirrors" und „Can't Stop the Feeling!" sitzen nach den ersten Takten.
Seine Solojahre teilen sich zwei Lager. „Like I Love You" und „Señorita" tragen die abgehackte Gitarre und das Händeklatschen der Neptunes, während „My Love", „LoveStoned" und „What Goes Around... Comes Around" auf dem Beatbox-Stottern von Timbaland laufen.
Die kniffligsten Fragen führen von seinen Alben weg. Er singt den Refrain in „Holy Grail" von Jay-Z, tauscht Strophen mit Madonna in „4 Minutes" und mit T.I. in „Dead and Gone" und steht in „Love Never Felt So Good" neben einem posthumen Michael Jackson.
Hinter den Singles beginnt das Feld der Kenner: das vielschichtige „Pusher Love Girl" und „Tunnel Vision" von The 20/20 Experience, das Duett „Say Something" mit Chris Stapleton und das karge „Filthy".
Die Singles, die jeder kennt: „SexyBack", „Cry Me a River", „Mirrors", „Rock Your Body" und „Can't Stop the Feeling!", dazu Produzentenfallen wie „LoveStoned" und „Suit & Tie".
Die Chartsingles bringen leichte Punkte. Der Haken liegt darin, dass seine Solojahre zwischen Neptunes-Funk und Timbaland-Stottern pendeln, sodass zwei Aufnahmen derselben Kehle nach verschiedenen Interpreten klingen, bis das Falsett einsetzt.
Häufig genug. Die Beatbox von Timbaland und der abgehackte Funk der Neptunes sind so kenntlich wie seine Stimme, weshalb bei „My Love" oder „Like I Love You" die Produktion die Antwort vor dem Refrain liefert.
Sein vollständiger Name lautet Justin Randall Timberlake. Er kam am 31. Januar 1981 in Memphis in Tennessee zur Welt und wuchs im nahen Millington auf.
Nein, keinen Cent. Eine Runde anklicken genügt, ein Streamingkonto bleibt außen vor.
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